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Be kind to one another

25. November 2016
Be kind to one another

Be kind to one another – mit diesem Satz beendet Ellen DeGeneres jeden Tag ihre Show. Diese fünf Worte fassen im Grunde das zusammen, was sie tagtäglich (vor)lebt. Ich weiß eh, dass uns Hollywood so einiges vorspielt und dass es oft wirklich nur „Fernsehen“ ist. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass es bei Ellen nicht so ist. Natürlich macht sie viel Geld mit dem, was sie tut – verdient im wahrsten Sinne des Wortes würde ich mal sagen. Denn sie gibt so viel zurück, engagiert sich für die LGBT-Community genauso wie für den Kampf gegen Brustkrebs. Sie hat im Laufe ihrer Karriere über 50 Mio. US-Dollar gesammelt – für Hilfsorganisationen wie auch für einzelne Menschen. Sie bringt einen zum Lachen und zum Weinen und ich freu mich jeden Tag, dass sie das auch bei mir schafft.
Das soll jetzt aber keine Lobhudelei auf Ellen DeGeneres werden – obwohl sie es absolut verdient hätte. Genauso wie sie es verdient hat, Anfang 2016 zum „Favorite Humanitarian“ ausgezeichnet zu werden und vor wenigen Tagen die Presidential Medal of Freedom, die höchste zivile Auszeichnung der Vereinigten Staaten, verliehen zu bekommen.

Eigentlich geht es mir aber um diesen einen Satz: Be kind to one another! Seid freundlich, seid nett zueinander! Übersetzt klingt er zwar in meinen Ohren nicht so toll 😉 Doch darum geht es ja nicht, sondern um die Bedeutung. Und die beginnt eigentlich schon vorher bzw. bei uns selbst: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Ich bin alles andere als „bibelfest“, aber dieser Satz ist zum Glück so einfach, dass ich ihn mir gemerkt habe. Die Frage ist nur: Kennen wir diesen Satz nur oder leben wir auch danach? Lieben wir uns wirklich? Sind wir liebenswürdig zu uns selbst?
Ich für meinen Teil war es viele, viele Jahre nicht. Langsam ändert sich das – YEAH! Denn ich weiß mittlerweile, dass die Liebenswürdigkeit mir selbst gegenüber eine enorme Energie freisetzen kann. Eine Energie, die sich in mehr (Lebens-)Freude zeigt, mir Möglichkeiten und Chancen eröffnet, von denen ich vorher nicht einmal geträumt habe. Durch diese Liebe mir selbst gegenüber wird mein Leben leichter, freudvoller und „kompletter“. Denn ich strahle etwas aus, was ich anderen Menschen zeigen und weitergeben kann – wo wir wieder bei be kind to one another wären.

Be kind to yourself

Natürlich gibt es immer noch Tage oder Momente, an denen es mir nicht so leicht fällt, mich selbst zu lieben, mich und meinen Körper nicht zu bewerten. Ich habe das zu viele Jahre gemacht, als dass ich es von heute auf morgen ablegen könnte. Doch nachdem ich heute weiß, wie zerstörerisch Bewertungen sind, kann ich schneller ausbrechen aus diesem Kreis. Wenn man es sich überlegt, sind Bewertungen nämlich das genaue Gegenteil von der Liebenswürdigkeit, die wir uns selbst und allen anderen schenken sollten. Also WARUM? Warum tun wir das überhaupt? Warum sind wir nicht einfach nett zu uns und den anderen? Warum tragen wir durch unsere Freundlichkeit nicht dazu bei, die Welt zu einem besseren Ort zu machen?
Viele denken sich jetzt wahrscheinlich: Das klingt zu schön und vor allem zu einfach, um wahr zu sein. Hab ich mir auch gedacht. Trotzdem war es mir einen Versuch wert – ich meine, was konnte ich schon verlieren. Und was ist passiert? Ich liebe mich jeden Tag ein bisschen mehr und die Menschen in meinem Umfeld spiegeln mir das und geben es mir zurück. Ich bin so dankbar dafür, dass ich das erleben darf! Ich bin dankbar dafür, so zu sein wie ich bin. Dankbar für die Menschen, die in meinem Leben sind. Und ja, ich bin auch meinem Schwindel dankbar, denn er hat mich auf diesen Weg gebracht! Für was bist du dankbar? Was macht Dich aus, für das Du dankbar bist?

लोकाः समस्ताः सुखिनो भवन्तु Gestern ist mir übrigens noch etwas klar geworden: Am Schluss meiner Yogapraxis chante ich immer das Abschlussmantra und dabei unter anderem den Sanskrit Segensspruch Lokah Samasta Sukhino Bhavantu. Ich wusste schon, was er bedeutet, aber gestern hat sich seine Bedeutung in gewisser Weise in mir verfestigt: Mögen alle Wesen auf dieser Welt verbunden sein, in Harmonie sein und Glück erfahren. Oder schlicht: Mögen alle Wesen Glück und Harmonie erfahren. Tja, oft sind die Dinge, die wir suchen, wohl schon lange in unserem Leben, nur sind wir noch nicht bereit, sie zu verstehen, wie sie verstanden werden möchten.
Ob wir also sagen: Seid freundlich und nett zueinander, ob wir Lokah Samasta Sukhino Bhavantu chanten oder ob wir Ellen’s be kind to one another folgen, Hauptsache ist doch, wir haben uns LIEB.

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4 Kommentare

  • Antworten Nadine Uzelino 25. November 2016 at 18:35

    Toller Artikel!! Es geht auch einfach mal um UNS SELBST! Und somit ja doch wieder um Andere. Wenn ich mit mir selbst im Reinen bin, kann ich auf Andere viel positiver zugehen und bekomme diese positive Energie zurück. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende. lg Nadine von Nannis Welt

    • Antworten iane 25. November 2016 at 18:37

      🙂 stimmt. Let’s be all kind to each and one another!
      Alles Liebe und auch Dir ein schönes Wochenende!

  • Antworten Sternchen (Stefanie) 11. März 2017 at 21:18

    Toll geschrieben 😍
    Ich gehöre wohl auch zu den glücklichen Menschen, die sich jeden Tag ein bisschen mehr lieb haben. Wahnsinn was das für tolle Auswirkungen auf mich und meine Umgebung hat.
    Ich habe mir sogar das Wort Liebe tättowiert. Noch bevor ich wirklich daran geglaubt habe. Liebe ist universell ❤

    • Antworten iane 12. März 2017 at 7:49

      wow und DANKE für Deinen wunderbaren Kommentar, liebes Sternchen 😉
      Und ja, Liebe ist so universell und so etwas wunderschönes. Es sollte viel, viel, viel mehr davon geben – für andere und vor allem für uns selbst 🙂
      Alles LIEBE

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