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Brief an das Christkind

8. Dezember 2016
Brief ans Christkind

Tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe! Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, wie es dazu gekommen ist. Klar war es im Advent meist etwas stressig(er) – die Zeit, Dir zu schreiben, hätte ich trotzdem gehabt. Es hat auch sicher nicht daran gelegen, dass Du mich irgendwann „enttäuscht“ hättest. Im Gegenteil: Du hast mir schon so viel Schönes geschenkt – ob es nun zuvor offen ausgesprochene Wünsche waren oder Dinge, von denen ich nur insgeheim geträumt habe oder von denen ich vielleicht sogar selbst nicht wusste, dass ich sie mir gewünscht habe. Letztere waren die Geschenke, über die ich mich am meisten gefreut habe. Immerhin hast Du mir meine Wünsche von den Augen und der Seele abgelesen und es den lieben Menschen um mich herum ins Ohr geflüstert – denn dass Du nicht allein alle Geschenke besorgen kannst, war mir schon recht früh klar 😉 .

Warum aber hab ich Dir dann plötzlich nicht mehr geschrieben, liebes Christkind? Hab ich den Glauben an Dich verloren? Hab ich mir einreden lassen, dass es Dich nicht gibt? Hab ich geglaubt, was all die Menschen um mich herum sagen? Ich kann es nicht sagen. Ich kann nur hoffen, dass Du es mir nicht übel nimmst, dass Du so viele Jahre nichts von mir gehört bzw. gelesen hast. Zum Glück hast Du Dich mit dem Erbsenprinz kurzgeschlossen! Weniger wegen der Geschenke (wobei ich mich über jedes einzelne gefreut habe), sondern vielmehr weil Du mir dadurch gezeigt hast, DASS es Dich sehr wohl gibt.

Nun denn: Was wünsch ich mir also dieses Jahr? Eigentlich nicht viel. Zumindest keine „richtigen“, keine materiellen Geschenke, die unter den Christbaum bzw. in unserem Fall unter einen alten, weihnachtlich geschmückten Leiterwagen gelegt werden könnten. Stattdessen wünsch ich mir, dass wir zur Ruhe kommen und zwar so richtig. Ich wünsche mir, dass Weihnachten wirklich (wieder) das „Fest der Stille“ wird. Ist es nicht wunderbar, wenn am 24. abends plötzlich alles ganz leise wird – zumindest für ein paar Stunden, bevor sich viele (junge) Leute doch noch ins Nachtleben stürzen? (hab ich früher nicht anders gemacht 😉 ).
Ja, Stille wünsch ich mir! Vor allem weil dann auch dieses Gefühl von Frieden aufkommt. Und wäre es nicht herrlich, wenn sich dieser Frieden nicht nur in uns selbst ausbreiten würde, sondern wenn wir dadurch ganz viele Fünkchen von Frieden versprühen könnten? Ich stell mir das gerade wie kleine Sternchen vor, die wir über die ganze Welt verschicken. Klingt theatralisch und für den einen oder anderen wahrscheinlich naiv… Mir egal! Hin und wieder bin ich gern „naiv“ – ich glaub ja auch an Dich, liebes Christkind!
Ach und wenn wir grad bei den „naiven Wünschen“ sind: Gesundheit wäre noch so einer…

Ich glaub, Du weißt, was ich meine, liebes Christkind. Und ich sag schon mal DANKE im Voraus.
Ganz liebe Grüße und bis spätestens in einem Jahr!
Deine Prinzessin auf den Gesunden Erbsen

 

PS: Falls Du mir doch etwas „Materielles“ schenken möchtest, dann richte Deinen Helferleins doch bitte Folgendes aus: Besorgt die Geschenke in kleinen lokalen Geschäften! Allein hier in Feldkirch gibt es viele davon – vom Gewürzladen 7spices übers Zehnerland, wo es Südtiroler Spezialitäten gibt, bis zum Schlagzeug-/Musikfachgeschäft drumo. Und auch zu den großen Onlinehändlern gibt es immer mehr gute Alternativen (ich geh nämlich davon aus, dass Du mittlerweile ebenso digital unterwegs bist). Bücher bestelle ich beispielsweise nur noch bei „meinem“ Buchhändler. Nicht nur toll, sondern vor allem sinnvoll find ich übrigens Gutscheine – zum Beispiel für ein Coaching bei der wundervollen Alexa Mayer.
Und wenn Du anderen eine „sinnvolle Freude“ bereiten möchtest, gibt’s auch Gesunde Erbsen-Gutscheine – etwa für einen persönlichen TCM-Kochkurs oder eine Access Bars®-Sitzung. Für weitere Infos schick mir einfach ein Mail: prinzessin@gesunde-erbsen.com.

Liebes Christkind

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