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Was bin ich dankbar für mein Leben!!!

24. November 2017
Dankbar und grateful

In den USA wurde gestern, wie jedes Jahr am vierten Donnerstag im November, Thanksgiving gefeiert. Eine der wenigen Traditionen, die wir (noch?) nicht übernommen haben. Eigentlich schade, wenn man bedenkt, dass dieses Fest vom Ursprung her ein Zeichen des Friedens und der gegenseitigen Hilfe ist. Beim großen Familienessen wird oft ein Dankgebet gesprochen und/oder jeder sagt, wofür er in diesem Jahr besonders dankbar ist. Wie sehr diese Rituale hochgehalten werden bzw. wie vielen der ursprüngliche Gedanke von Thanksgiving bewusst ist, sei dahingestellt. Mir jedenfalls hat sich gestern die Frage gestellt: Wofür bin ich dankbar?

Körper, Geist, Seele und wundervolle Menschen. Jeden Tag, bevor ich meine Yogamatte wieder einrolle, danke ich meinem Körper für die Praxis und dafür, dass er es überhaupt tagtäglich mit mir „aushält“. Außerdem danke ich meinem Geist und meiner Seele – einfach für ihr SEIN. Und dann danke ich noch all den Menschen, die mich in meinem Leben begleiten. Ich liebe dieses Ritual, weil sich dadurch eine irrsinnige Ruhe in mir ausbreitet und es mir jedes Mal ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Und trotzdem hab ich mich gestern eben gefragt: Wofür bin ich wirklich dankbar?
Zuerst kam nicht viel. Womöglich lag’s daran, dass ich keinen guten Start in die Woche hatte. Ich war müde, schlapp und mir war wieder mal „trümslig“. Die Motivation ließ zu wünschen übrig und die Arbeit ging entsprechend so gar nicht leicht von der Hand.
Doch schlagartig war mit klar: Ich kann mich jetzt weiter in meinem kleinen Elend suhlen oder auf der Stelle damit aufhören, mich stattdessen selbst loben und mir genau dafür dankbar sein. Schließlich bin ich trotzdem jeden Tag aufgestanden, hab mittags das Essen auf den Tisch gebracht, zumindest die dringendsten Dinge im Job erledigt und bin abends stets auf die Yogamatte gestiegen.

dankbar

Und auf einmal fielen mir noch so viel mehr Dinge ein, für die ich dankbar bin: Mein Körper, der mir auf seine so eigene, um nicht zu sagen schwindelige Art und Weise immer wieder zeigt, wie lebendig ich doch bin. Der Erbsenprinz – die Liebe meines Lebens. All die Freunde, die an meiner Seite sind, auch wenn wir uns nur selten sehen und/oder (etliche) Kilometer voneinander entfernt leben. Meine Craniosacral-Therapeutin und zugleich wundervolle Freundin Barbara, die mich derzeit mit ihren Zauberhänden berührt – körperlich wie seelisch. Meine Mama, die mir unser Leben lang eine der besten Freundinnen war und es nach wie vor ist. Meine Yogamatte und dafür, dass ich mir jeden Tag Zeit dafür nehmen kann. Das leckere Essen, das ich nach so vielen Jahren endlich auch genieße. Unsere wunderschöne Wohnung, in der es fein warm ist, während es draußen kälter wird. Und für Euch alle, die Ihr mir und meinen Erbsen folgt und meine Beiträge lest und kommentiert und liket. Ich bin für so viele Dinge dankbar, dass ich noch ewig weiterschreiben könnte. Und selbst dafür bin ich dankbar.

Und DU? Für was bist Du dankbar? Und wie wäre es, wenn Du es täglich sagen würdest? Wann und wie könntest Du jeden Tag ein paar Minuten dafür einplanen? Magst Du das DANKE nur innerlich aussprechen oder vielleicht ein „Dankbarkeits-Tagebuch“ führen? Möchtest Du kurz vor dem Einschlafen, beim Meditieren, beim Spazieren oder – wie ich beispielsweise – als Abschluss der Yoga-Praxis DANKE sagen?
Wie auch immer Du es tust, mach ein Ritual daraus. Das ist vor allem anfangs wichtig, weil Du dann nicht darauf vergisst. Denn obwohl Du vielleicht schnell mal merkst, wie gut es Dir tut, DANKE zu sagen – kaum kommt mal der Alltag dazwischen, sind selbst die schönsten Dinge nur mehr Schall und Rauch. Es braucht ein bisschen, aber sobald das DANKE sagen automatisch funktioniert, eröffnen sich Welten, für die Du noch dankbarer sein kannst. Ich durfte das gerade erleben und bin – DANKBAR dafür 🙂

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