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Fahr Rad – Fahr Fahrrad

3. Juni 2016
Fahrrad fahren mit den Gesunden Erbsen

Jedes Jahr am 3. Juni feiert Europa den Tag des Fahrrades. Für die Gesunden Erbsen Grund genug ein Loblied auf den Drahtesel zu singen. Persönlich bin ich mittlerweile zwar vom Mountainbike auf einen Beachcruiser umgestiegen – auch wenn es hierzulande keinen Sand gibt, in dem ich Spuren hinterlassen kann. Spaß macht es trotzdem, mit so einem schönen Fahrrad „herumzucruisen“. Abgesehen davon und egal ob Mountainbike oder Rennrad, E-Bike oder eben Beachcruiser: Radfahren ist und bleibt eine herrliche Möglichkeit, sich fortzubewegen und gleichzeitig der Gesundheit etwas Gutes zu tun.r
Dass Radfahren „in“ ist, machen auch zahlreiche Aktionen deutlich: Von der Initiative „Fahrrad Freundlich“ des Vorarlberger Verkehrsverbundes bis zu „Österreich radelt zur Arbeit“, eine Kampagne, die bereits zum sechsten Mal Arbeitnehmer dazu motivieren möchte, mit dem Rad in die Arbeit zu fahren. Initiiert wurde die Kampagne von der Radlobby Österreich mit Unterstützung des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich und in Kooperation mit den Bundesländern Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Salzburg, Burgenland, Vorarlberg und Tirol.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: So wurden im Radelmonat Mai insgesamt 2.148.866 km von 2.064 Firmen, 4.617 Teams und 13.960 Personen zurückgelegt. Die Teilnehmer haben dabei 38.679.590 Kalorien „erradelt“, 988.478 Euro und 341.670 CO2 eingespart (Stand: 3. Juni).

Aber warum ist Radfahren eigentlich so gesund? Zum einen weil es den gesamten Bewegungsapparat stärkt. Die Belastbarkeit der Wirbelsäule wird durch leistungsfähigere Muskeln erhöht – mit anderen Worten: Radfahren tut dem Rücken gut. Die Kniegelenke bzw. deren Gelenksknorpel werden durch die Bewegung mit wichtigen Mineralien und Substraten versorgt. Außerdem müssen sie (etwa im Gegensatz zum Joggen) nicht das gesamte Körpergewicht tragen, vorausgesetzt man sitzt wirklich fest im Sattel. Der Blutdruck sinkt und der gesamte Stoffwechsel verbessert. Und nicht zuletzt wird auch das Immunsystem gestärkt, allerdings nur, wenn wir das Radeln nicht übertreiben – sprich: Moderat radeln!
Laut Univ.-Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln ist Radfahren „als weitverbreitetste Bewegungsaktivität mit seiner hohen gesundheitlichen Potenz, seinem hohen Erlebnisfaktor und der ‚schonenden’ Belastungsform eine hervorragende Gesundheitssportart. Nahezu Jeder kann auf diese Weise etwas für Gesundheit und Wohlbefinden tun und es sogar in den normalen Alltag integrieren. Einfacher geht es nicht!“

Tja dann: Treten wir in die Pedale!

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2 Kommentare

  • Antworten martin tschavoll 6. Juli 2016 at 8:23

    Sehr schön – da heul ich doch gleich mal mit den (Fahrrad-) Wölfen mit!
    Als überzeugter Ganzjahresfahrradundöffisfahrer (kurz GJFÖF^^) kann man sich über derlei Enticklungen nur freuen!
    Und mal ganz abgesehen von den überzeugenden PROs oben – fahrradfahren macht ganz einfach Spaß und ist gut für die Seele….und wenn ich da an die fast 15 Jahre im AD mit Auto im alltäglichen Autoverkehrswahn denke – umso mehr!

    • Antworten iane 6. Juli 2016 at 9:10

      Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen 🙂 Auf die Räder und los!

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