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Kleine Quiches mit Erbsen und Minze

3. Juni 2016

Es wären nicht die Gesunden Erbsen, würde sich das erste Rezept nicht gleich mal rund um die kleinen grünen Dinger drehen. Und um dem Namen gerecht zu werden, vorab schon mal ein paar Infos zu den gesunden Fakten: Erbsen haben nämlich nur wenig Fett und Kohlenhydrate, dafür aber viel Proteine: In 100 g grünen Erbsen steckt 5 g Proteine, aber nur 0,4 g Fett und 14 g Kohlenhydrate. Im Vergleich: 100 g gekochter brauner Reis hat im Schnitt 2,6 g Proteine, 0,9 g Fett und 23 g Kohlenhydrate. Einzig beim Punkt Kalorien schneiden Erbsen nicht ganz so gut ab, immerhin haben 100 g ganze 80 Kalorien (der braune Reis hat mit 111 Kalorien nicht wesentlich mehr).

Gesund bleiben sie trotzdem – nicht zuletzt für Vegetarier, die ja immer auf der Suche nach guten Eiweißquellen sind oder zumindest sein sollten. Außerdem liefern Erbsen wichtige essenzielle Aminosäuren und die sind immerhin für sämtliche Stoffwechselvorgänge unseres Körpers unentbehrlich.

Tja und weil Erbsen nicht nur gesund sind, sondern eben auch super schmecken, hab ich gleich ein ganz wunderbares Rezept für Euch, nämlich kleine Erbsen-Minze-Quiches. Wobei natürlich gleich an dieser Stelle erwähnt werden soll: Die Inspiration kam von Johann Lafer – ich hab sein Rezept nur ein kleines bisschen zu „meinem“ gemacht.

Nun denn kann’s also losgehen…

Zutaten für den Teig von 12 kleine Erbsen-Minze-Quiches:

  • 250 g Vollkornmehl
  • 120 g Magertopfen
  • 120 g zimmerwarme Butter
  • 1 Ei
  • ½ TL Salz
  • Butter und Mehl für die Muffinform
  • Mehl zum Ausrollen

… für die Fülle: 

  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g Butter
  • 200 g Tiefkühl-Erbsen, aber aufgetaut 😉
  • Salz und frischer Pfeffer
  • 3 Stängel Minze

…und den Eierguss:

  • 3 Eier (Größe M)
  • 150 ml Schlagobers
  • Salz und Muskatnuss
  • 50 g geriebener Bergkäse

Die Zutaten für den Teig mit der Küchenmaschine bzw. den Knethaken des Mixers rasch zu einem glatten Teig kneten, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch schon mal ganz gemütlich an die Fülle machen, erstens kommt Ihr dann nicht in Stress und zweitens sollte die Fülle sowieso abkühlen.
Also: Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln. Butter in der Pfanne erhitzen und darin Zwiebel, Knoblauch und Erbsen ca. 5 Minuten andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen – und dann eben abkühlen lassen.

Minze abbrausen, trocken schütteln, klein schneiden und unter die schon etwas abgekühlten Erbsen mischen.
Käse reiben nicht vergessen!

Etwa eine Viertelstunde, bevor Ihr den Teig aus dem Kühlschrank nehmt, das Backrohr vorheizen: 180°C Unter-/Oberhitze (in dem Fall bin ich irgendwie weniger ein Freund von Umluft, weil es ja doch ein bisserl eine Kruste geben sollte).

Dann noch den Eierguss vorbereiten: Einfach alle Zutaten in einen hohen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer oder einem Schneebesen fein mixen. Unbedingt abschmecken! Generell bin ich zwar beim salzen eher für Zurückhaltung. Aber die Quiches sollen ja auch nach etwas schmecken und am Tisch nachsalzen ist für mich ein absolutes No Go!
Jetzt noch die Muffinsform ausfetten und Mehl stauben und ran an den Teig – sprich: Aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, sodass Ihr 12 Kreise ausstechen könnt. Meine Ausstechform hat einen Durchmesser von 11 cm – das mag ein bisschen groß sein, dafür wird man mit einer herrlichen Teigkruste belohnt, was ja auch nicht schlecht ist.
Übrigens: Den übrigen Teig lege ich immer auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backbleck und schieb es ins Rohr, wenn die kleinen Quiches fertig sind. Und während wir essen, backen die kleinen, unförmigen Teigfladen vor sich hin und schmecken zum Beispiel abends herrlich mit Käse oder Aufstrich.

Doch zurück zu den Quiches: Die ausgestochen Teigkreise in die Muffinsform legen, die Erbsen-Minze-Mischung auf die Formen aufteilen, Eierguss ebenfalls darauf verteilen und mit dem Käse bestreuen.

Und jetzt ab ins Roh damit – für 15 bis 20 Minuten!

Danach herausnehmen und mit einem Salat – zum Beispiel Rucola – servieren!

1 Kommentar

  • Antworten Roland Maehr 6. Juni 2016 at 18:10

    irre guta 🙂

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