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Lebe Deine Träume – und träum nicht nur…

12. Januar 2018
Lebe Deine Träume

Jedes Jahr am 13. Jänner wird in den USA der „Make Your Dreams Come True Day“ gefeiert. Klingt skurril. Ist es auch. Ich meine: Sollten wir nicht jeden Tag alles daran setzen, unsere innigsten Wünsche zu verwirklichen? JA, sollten wir. Also: Auf die Plätze. Fertig. Lebe Deine Träume!
„Schön, wenn’s so einfach wäre“, sagt unser ach-so-realistisches Hirn, seufzt und macht sich daran, den Alltag zu bewältigen. Ein Alltag, in dem nur selten Platz für Traumwelten und Wolkenkuckucksheime, Prinzessinnen, Froschkönige und Einhörner, Schatzkisten am Ende des Regenbogens und grenzenlose Freiheit über den Wolken bleibt. Nicht zuletzt aus diesem Grund finde ich diesen „kuriosen Feiertag“ total genial. Schließlich erinnert er daran, dass wir Wünsche haben, deren Verwirklichung wir immer wieder auf später verschieben. Er zeigt uns, dass wir von Dingen träumen, die wir noch oder doch nicht realisiert haben. Er macht uns klar, dass wir im Innersten Kinder sind, die Löcher in die Luft starren und dabei Traumschlösser bauen.

Allein: Warum errichten wir die Schlösser nicht? Warum reiten wir nicht mit dem Einhorn über den Regenbogen, um den Schatz zu heben? Warum nicken wir nur, wenn man uns sagt: Lebe Deine Träume – und tun es nicht? Antworten auf diese Fragen gibt es sicher viele – obwohl ich sie lieber Ausreden nenne. Die „Top Drei“ sind wahrscheinlich: Kein Geld. Keine Zeit. Keine Motivation.
Klar ist Geld mitunter ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, Dinge zu realisieren, sich dieses oder jenes zu kaufen oder in den Traumurlaub zu fliegen. Und obwohl der Erbsenprinz und ich zu den Menschen gehören, die zum Beispiel fürs Reisen sehr wohl Geld ausgeben (ob „viel“ ist Ansichtssache), so bin ich davon überzeugt, dass viele Träume unbezahlbar sind: Gesundheit, die Liebe des Lebens, Herzensfreundschaften, Glück… Klingt pathetisch. Aber sind es nicht genau diese Dinge, die uns himmelhochjauchzen lassen?
Das mit der Zeit ist so eine Sache. Ich hab auch oft das Gefühl, keine zu haben. Allerdings ist das bei mir eigentlich deshalb der Fall, weil ich mir recht viel Zeit für mich nehme – fürs Kochen und Essen, für meine Yogapraxis, fürs Lesen… Diese Dinge machen mich glücklich, rund und ausgeglichen. Und bieten mir wieder Möglichkeiten zum Träumen.

Luftschlösser bauen

Die Sache mit der Motivation ist vielleicht etwas verzwickter. Natürlich bin ich nicht motiviert, wenn ich zuhause sitze, Däumchen drehe und mir ausmale, wie schön das Leben sein könnte – wenn ich nur genügend Zeit, Geld oder sonst was hätte. Bevor ich mich vor sieben Jahren (wieder) selbstständig gemacht habe, hab ich im Kopf etliche Pro- und Kontra-Listen erstellt. Bis eine ganz liebe Freundin zu mir sagte: „Du kannst jetzt ewig hin- und herüberlegen. Oder Du machst es einfach.“ Ich stand da, mit offenem Mund und wusste, dass sie Recht hatte. Bis heute bin ich ihr unendlich dankbar dafür – erstens weil ich echt gern mein eigener Boss bin und zweitens weil ich mir diese zwei Sätze seither schon oft selbst gesagt habe.
Und wer erst einmal den ersten Schritt gewagt hat, wird sehen, wie inspirierend das ist und wie sehr es beflügelt, weitere Schritte zu tun. Wir müssen nicht motiviert sein, um aktiv zu werden. Es ist vielmehr umgekehrt: Motivation folgt auf Aktion. Erst wenn wir uns bewegen, tun sich (neue) Wege auf. Erst wenn wir einen Fuß vor den anderen setzen, können wir unsere Träume verwirklichen.
Womöglich sind sie in Wirklichkeit viel größer, bunter und besser, als wir uns je vorgestellt haben. Und selbst wenn sie kleiner oder einfach anders sind, ist es gut. Das Universum weiß schon, wie unsere Träume erfüllt gehören.

Make Your Dreams Come True – nicht nur morgen, sondern jeden Tag! Warte nicht, sondern mach schon heute einen (kleinen) Schritt in die Richtung, in der Du einen Traum verwirklicht siehst. Und dann feier ein bisschen und tu den nächsten Schritt und feier und tu den nächsten… Wage den Weitblick aus der Vogelperspektive und lebe Deine Träume!

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Und jetzt los: Lebe Deine Träume!

Mach den ersten Schritt

2 Kommentare

  • Antworten Anja 15. Januar 2018 at 19:33

    Du hast sowas von recht!!! Wir sollten die Arschbacken zusammen kneifen und einfach mal machen 😛 Mittlerweile hab ich mir schon zwei „Lebensträume“ erfüllt und ich dachte vorher immer das schaff ich nie. Tja, alles ist möglich. Man muss nur wollen! Und wie du sagst, sehr viele Dinge sind kostenfrei und machen dennoch glücklich 🙂

    • Antworten iane 15. Januar 2018 at 19:50

      … das Bild wird immer besser… jetzt sitz ich schon mit zusammengekniffenen Arschbacken auf meinem gesattelten Einhorn, reit entlang der grünen Linie des Regenbogens und erfüll mir meine Träume! DANKE Dir für Deinen Beitrag dazu, liebe Anja! Und lass uns noch mehr TUN und noch mehr unsere Träume leben.
      Freu mich sehr, dass Du Dir bewusst schon zwei Lebensträume erfüllt hast – auf dass es noch mehr werden! Alles Liebe

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