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Der Schwindel meines Lebens – Teil II

19. August 2016

Seit dem „Schwindel erster Teil“ sind drei Wochen ins Land gezogen und nach wie vor dreht sich die Welt um mich – allerdings nicht mehr ganz so schnell. In manchen Momenten hab ich sogar das wunderbare Gefühl, dass alles schon wieder richtig normal ist (wobei: Was ist eigentlich normal?). Ich genieße diese Momente und versuche, sie innerlich festzuhalten, denn wenn es dann mal wieder nicht so ist – beispielsweise wenn wir durch die Stadt spazieren oder ich mich (zu) schnell umdrehe –, kann ich mich daran erinnern, dass es trotz allem besser ist.

Ich bin also immer noch auf der Suche nach meinem neuen Gleichgewicht. Und ich denke, dass diese Reise auch noch eine Weile andauern wird. Trotzdem bin ich schon einen großen Schritt weitergekommen, denn ich weiß zumindest, wohin die Reise geht! Zu einem neuen Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Denken und Fühlen, zwischen Anstrengung und Entspannung, zwischen Tun und Lassen. Das bedeutet nicht, dass entweder das eine oder das andere überwiegt, sondern – ganz im Gegenteil – dass ich bei allem was ich tue, einen gesunden Ausgleich zwischen beiden Extremen finde. Und die müssen sich gar nicht mal die Waage halten!
Vilfredo Pareto hat schließlich herausgefunden, dass wir mit 20 Prozent Aufwand 80 Prozent der Ergebnisse erzielen. Für die restlichen 20 Prozent müssen wir einen immensen Aufwand betreiben, nämlich im Schnitt 80 Prozent. Stellt sich also die Frage: Warum sind wir der Meinung, stets 100 Prozent geben zu müssen? Weil wir alles, also 100 Prozent haben möchten? Ja, aber macht das denn Sinn? Sollten wir uns nicht besser überlegen, was uns wirklich wichtig ist und die restlichen 20 Prozent links liegen lassen? Fragen über Fragen, auf die ich in nächster Zeit sicher Antworten bekommen werde.

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Das mag alles irgendwie verwirrt klingen. Vielleicht bin ich es sogar – daher der Schwindel?! Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich es einfach (noch) nicht so richtig in Worte fassen kann. Oder vielleicht werde ich sowieso nie die richtigen Worte dafür finden, weil es die gar nicht braucht. Vielleicht komme ich in meinem neuen Gleichgewicht an, wenn mein Körper, mein Geist und meine Seele auch alle dort angekommen sind?
Ihr seht: Ich lebe nach wie vor in der Frage. Und das ist gut so, denn eine Antwort hat mir der Schwindel meines Lebens bereits gegeben: Wenn ich ans Ziel kommen möchte, darf mein Kopf nicht immer die erste Geige spielen, nicht immer alles tausendfach überdenken und sich über alles mögliche und vieles mehr Gedanken machen. Wisst Ihr was ich meine? Kennt Ihr das, wenn Euer Hirn Karussell fährt, Ihr allerdings nicht wisst, wo der Ausschaltknopf ist? Ich hab die Stopp-Taste zwar noch nicht gefunden, aber wenigstens fährt mein Karussell nicht mehr ganz so schnell und manchmal spring ich sogar ab! Und wahrscheinlich war es nach einem solchen Absprung, als ich mich für einen Achtsamkeitskurs angemeldet habe. Bin ja sehr gespannt, was mein Hirn dazu sagt 😉 Ihr erfahrt es jedenfalls als erste!

Wer mir auf meiner Reise im Schwindel-Karussell folgen möchte, trägt einfach rechts in der Sidebar seine E-Mail-Adresse ein, bestätigt und schon halte ich Euch per Mail auf dem Laufenden. Facebook, Instagram, Pinterest oder Bloglovin’ gehen natürlich genauso. Bis zum nächsten Mal!

2 Kommentare

  • Antworten Karl 20. August 2016 at 14:32

    Pareto, Pareto… Irgendwo hab ich den Namen doch schon mal gehört… 😉

    • Antworten iane 20. August 2016 at 15:09

      Tja, so ist das, wenn man mit sich mit der Erbsenprinzessin unterhält: Die schnappt immer gleich alles auf, was gut ist 😉

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