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Sonne: So richtig!

8. Juli 2016

Ja, ich bin ein Sonnen-Kind. Ob es daran liegt, dass ich im kalten Dezember geboren bin? Keine Ahnung. Egal, Hauptsache Sommer, Sonne, Sonnenschein. Darüber, dass die Sonne nicht nur „böse“ ist, sondern auch gesund, hab ich ja schon zum Sommeranfang geschrieben – Stichwort Vitamin D. Trotzdem mach’ ich mir immer wieder mal so meine Gedanken, wenn Sonnenstrahlen auf meine Haut treffen: Wie lange lieg’ ich denn schon in der Sonne? Hab ich mich ausreichend eingecremt? Ist es schon „spät“ genug, um mich aus dem Schatten zu wagen? Und so weiter und so fort.
Also habe ich mich wieder einmal auf die Suche nach Antworten auf all diese Fragen begeben und bin auf eine aktuelle Studie gestoßen, bei der mein Herz einen regelrechten Sprung Richtung Sonne gemacht hat. Schwedische Forscher des Karolinksa Instituts in Stockholm haben nämlich bei einer Langzeitstudie mit fast 30.000 Schwedinnen herausgefunden, dass – und jetzt kommt’s – Sonnenbaden gesund ist und unser Leben sogar verlängern kann! Infos zur Studie gibt’s hier. Eine der wesentlichen Erkenntnisse aber war, dass jene rund 1.700 Frauen (ca. 6. %), die die Sonne komplett gemieden haben, bis zu zwei Jahre früher starben als die Sonnenanbeterinnen.

Ein Plädoyer für ungeschütztes Sonnenbaden ist das natürlich nicht. Trotzdem dürfen oder vielmehr sollten wir uns gerade zur Mittagszeit der Sonne zuwenden – und zwar ohne uns davor einzucremen. Denn der in Sonnenschutzmitteln enthaltene UV-Filter schützt uns nicht nur vor Hautkrebs, sondern sorgt auch dafür, dass unser Körper keinen gesunden „Vitamin D-Schub“ erhält. Wichtig ist allerdings, dass wir den Spaß nicht übertreiben: Nach einem ungeschützten „UV-Bad“ von täglich 15 bis 20 Minuten hat unsere Haut genug. Danach lautet die Devise: Schmieren, was das Zeug hält! Bei dem Thema stellt sich mir aber eine andere Frage:

Wie hoch sollte der Lichtschutzfaktor (LSF) eigentlich sein? Im Report „Sonnenschutzmittel für die Haut“ liest man dazu, dass der LSF 6 bis zu 83 Prozent der Sonnenstrahlen abblockt, beim LSF 20 sind es 95 Prozent. Darüber müssen synthetische Filter eingesetzt werden, die unsere Organismus negativ belasten können – und das obwohl uns etwa der LSF 50+ „nur“ 98 Prozent Schutz bietet. Da frag’ ich mich doch: Ist mehr wirklich besser?
In der Naturkosmetik wird nicht in die Chemiekiste gegriffen, sondern auf mineralischen Lichtschutz gesetzt. Der Sonnenschutzbalsam von RINGANA zum Beispiel bringt es daher zwar lediglich auf einen LSF von 20, unterstützt die Haut allerdings dank Mariendistel und Karanjaöl auf ganz natürliche Weise beim Sonnenschutz. Das Gefühl dieses Balsams ist anfangs etwas, wenn ich so sagen darf, gewöhnungsbedürftig – recht „ölig“ und nicht ganz einfach zu verteilen. Das Gefühl nach dem Sonnenbad ist aber herrlich: Die Haut schmeckt nach Sonne und fühlt sich wunderbar fein an.

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Ab sofort gönn’ ich mir also an jedem Sonnentag eine ungeschützte UV-Ration, schmier’ mich ansonsten mit natürlichen Sonnenschutzmitteln ein und creme regelmäßig nach. Ach ja: Viel trinken nicht vergessen, wenn mir zu heiß wird, verzieh ich mich in den Schatten, das Grübeln in der Sonne lass ich auch und lese lieber ein gutes Buch.

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