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Winter Wonder Land

20. Januar 2017
Prinzessin im Winter Wonder Land

„Ich bin eine Prinzessin! Hol’ mich hier raus!“ So was in der Art hat mein Körper gestern geschrien, als mir die wunderbare Alexa Mayer (www.frei-sinn.at), Coach, Trainer, Practitioner und Facilitator bei Access Consciousness und vor allem Herzensfreundin, die Frage gestellt hat: „Wahrheit in Dir: Was will Dein Körper?“ Tja und da hat das Hirn – dem Winter sei Dank – „brrrrr“ gesagt, der Körper aber eben „Raus!“
Ich konnte es (oder wollte?) es erst nicht glauben, denn eigentlich war mir irrsinnig kalt. Nun gut: Nachdem ich mittlerweile ja „weiß“, dass mein Hirn anders denkt als mein Körper und dass das mit dem Denken sowieso so eine Sache ist, die nicht nur in meinem Fall viel öfter abgeschaltet gehört, hab ich also auf meinen Körper gehört.

Und was war? Herrlich war’s – einfach nur herrlich! Was die Natur so mit einem macht, kann man nicht wirklich beschreiben. Erstens geh ich davon aus, dass sie sowieso mit jedem etwas anderes macht, denn wir sind alle so einzigartig! Zweitens kommt es immer auch auf die eigene Stimmung an, die ja nicht nur von Tag zu Tag, sondern manchmal sogar von einer Sekunde auf die andere ganz anders sein kann. Na und drittens spielt das Wetter eine Rolle, wenn man raus in die Natur geht! Ich meine, es macht natürlich einen Unterschied, ob die Sonne vom blauen Himmel herunterstrahlt oder ob es grauslig ist, stürmt, regnet oder schneit.
Geschneit hat es in letzter Zeit zur Genüge – soooo schön kitschig, das Winter Wonder Land! Dass es irrsinnig kalt ist, mag man durchaus spüren, aber wofür hat man Strumpf- und Skihosen? In meinem Fall nicht mehr zum Skifahren, sondern zum im Schnee stapfen bei dieser Eiseskälte. Also hab ich mich gestern nach dem Mittagessen wieder mal warm eingepackt und bin raus. Wohin des Weges hab ich gefragt und die Antwort war: Rauf auf den Montikel (ein „Hügel“ ganz in unserer Nähe – wer Motocross mag, weiß wahrscheinlich, wovon ich rede 😉 ).

Als ich dann also auf dem Montikel stand, umgeben von Winter, Schnee und blauem Himmel, da war da dieser Baum, der mich regelrecht angezogen hat. Er war nicht „pompös“ oder mächtig, wahrscheinlich nicht uralt und schön ist sowieso eine Ansichtssache, auf die ich mich gar nicht erst einlasse. Für mich aber war dieser Baum einfach nur perfekt, denn er war warm, weich und herzlich. Und als ich so vor ihm stand und ihn berührt habe, hat er all meine Sorgen und Probleme aufgenommen. Ich musste nicht viel sagen oder tun, denn mein Baum wusste ganz genau, was ich brauche. Und plötzlich hatte ich das Gefühl die Arme auszustrecken, um die ganze Energie aufzusaugen, die mich umgeben hat.
Das mag poetisch-pathetisch klingen und von mir aus, soll es so sein. Gern sogar. Diejenigen, die das selbst schon erlebt haben, wissen wovon ich spreche. Und die wissen auch, warum ich heute wieder zu meinem Baum gehen werde und ihm dafür danken werde, dass er mir Energie gibt und mich unterstützt.

Und morgen wieder. Und dann werde ich nach Hause kommen und der Erbsenprinz wird da sein und dann werden wir kuscheln, denn morgen ist nicht nur Tag der Jogginghose, sondern auch Weltkuscheltag. Ach, ich mag Winter 🙂

2 Kommentare

  • Antworten Nadine Uzelino 20. Januar 2017 at 16:13

    Super toll :-D. So ist es auch schön. Kalt, aber super sonnig! Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. lg Nadine von Nannis Welt

    • Antworten iane 20. Januar 2017 at 16:30

      Stimmt! Wenn die Sonne scheint, macht das Winter Wonder Land so richtig Spaß. Heute war sie nicht da, aber auch das hat seinen Reiz!
      Frosty but nice 😉
      Euch auch ein schönes Wochenende!

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