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Wünsche sind die besseren Erwartungen

29. Juni 2017
Wünsche

Wieder einmal hab ich ein paar Stunden im Zug nach Wien verbracht. Genug Zeit, mir alle möglichen Gedanken darüber zu machen, was mich in den zehn Tagen NLP-Master-Ausbildung erwarten wird: Selbstfindung à la Trinergy? Spiel, Spaß, Spannung und noch mehr Überraschungseier? Was wird alles passieren? Was wenn ich mir gar nichts erwarten sollte, sondern einfach nur das beste wünschen muss? Was wenn meine Wünsche meine Erwartungen im positiven Sinn zunichte machen? Was wenn ich meine Zukunft durch meine Gedanken gestalten könnte?

Ja, gedanklich bin ich schon wieder mitten drin im La La Land der unendlichen Möglichkeiten  Aber mal ehrlich: So abwegig sind meine Gedankengänge gar nicht, wie sie im ersten Moment erscheinen mögen. Immerhin hat der Mathematiker John G. Cramer, Professor für Physik an der University of Washington in Seattle, schon in den 1980er-Jahren herausgefunden, dass jeder Gedanke, den wir und alle anderen Menschen auf diesem Planeten so denken, Energie aussendet.
Gedanken haben also eine irrsinnige Kraft in Form von Schwingungen, Wellen und Informationen. Ich versteh nicht viel von Physik, ich kann trotzdem nachvollziehen, dass sich gleichschwingende Energien anziehen. Der deutsche Motivationstrainer, Autor und Schauspieler Pierre Franckh vergleicht das etwas mit der Funktionsweise eines Faxgeräts: „Versenden wir ein Fax, nimmt unser Gerät erst einmal Kontakt mit dem angewählten Faxgerät auf und tauscht bestimmte Prüfsignale aus. Erst dann, wenn sich beide Geräte auf einen gemeinsamen Übertragungsstandard geeinigt haben, kommt es zu einem Datenaustausch.“

In Zeiten von Smartphone, World Wide Web und Globalisierung all over the place dauert faxen natürlich viel zu lang. Und auf die Gefahr hin ungeduldig zu erscheinen (OK, OK, ich geb’s eh zu: ich BIN ungeduldig): Wie wäre es, wenn wir für den Vergleich wirklich ein „smartes Phone“ hernehmen würden? Wie wäre es, wenn wir unsere Zukunft mithilfe unserer Gedanken fast in Echtzeit generieren könnten? Wie wäre es, wenn gar nichts falsch daran wäre, ungeduldig zu sein und regelrecht zu fordern, dass die eigenen Wünsche am besten schon gestern in Erfüllung gegangen sind?

Wünsche für die Zukunft
Heute weiß man übrigens, dass die Zukunft genauso existiert wie die Gegenwart und die Vergangenheit. Dennoch ist nicht vorbestimmt, was morgen passiert. Vielmehr entscheiden wir selbst darüber. Vielleicht wird das dadurch verständlicher, wenn man es sich aus der Gegenwart anschaut, die war ja in der Vergangenheit noch die Zukunft. Und dieses Jetzt hat sich aus jenen Energien entwickelt, die wir in der Vergangenheit ausgesendet haben. Wenn wir also hier und heute Gedanke und Wünsche abschicken, wird daraus unsere Zukunft entstehen.

Was wir aussenden, kommt in ähnlicher Form zu uns zurück. Oder anders gesagt: Was wir der Zukunft anbieten, wird sie in entsprechender Form nachfragen – Angebot erzeugt nicht nur in dem Fall Nachfrage. Spinnen wir diese verwirrenden Gedanken weiter, tritt das ein, was wir erwarten. Ich mag allerdings das Wort „erwarten“ nicht. Das hat irgendwie etwas passives, schließlich steckt das Wort „warten“ drin. Wenn ich an die Erwartung denke, stell ich mir einen Menschen vor, der zurückgelehnt in seinem Stuhl sitzt und zuschaut, wie sich die Dinge ergeben werden.
Damit die Zukunft so wird, wie ich sie mir vorstelle, braucht es also etwas stärkeres, etwas mächtigeres, etwas mit ganz viel Energie. Und da kommt die Quantenphysik mit ihrer Gedankenkraft wieder ins Spiel. Natürlich müssen es positive Gedanken sein, ansonsten geht der Schuss nach hinten los. Ich nenn die aber sowieso lieber Wünsche, denn die haben etwas spielerisch leichtes und sind in meiner Welt von vornherein positiv.

Ja, das Leben ist ein Wunschkonzert! Und wie wäre es, wenn wir uns ab sofort sowieso immer nur das beste wünschen würden?

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