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Energie tanken in nur zwei Tagen: Geht!

27.07.2018
Energie tanken

Letztes Wochenende waren wir am Traunsee, wo wir liebe Freunde besucht haben. Und es war einfach nur schön, gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen und dabei von Herzen zu lachen, Eisenbahn zu spielen (wir kommen da irgendwie nicht mehr raus 😀 ) und im Kino „Mamma Mia! Here we go again“ anzuschauen – inklusive Ansprache vom Kinobesitzer persönlich (wer mal in Gmunden ist, sollte sich das definitiv nicht entgehen lassen; er macht das nĂ€mlich öfters!). Aber auch die Zweisamkeit kam nicht zu kurz, genauso wenig wie das Energie tanken. Und ja, das geht in zwei Tagen!

Wer eine Reise tut… Klar braucht man manchmal richtig lang Urlaub, ein paar Wochen Abstand vom Alltag – so wie wir es etwa im MĂ€rz hatten, als wir auf Kuba waren. Doch auch bei einem Kurztrip kann man abschalten, sich erholen und die Batterien aufladen. Je kĂŒrzer der Anfahrtsweg, umso schneller klappt’s mit dem Energie tanken. Das war bei uns nun nicht unbedingt der Fall, denn wir haben uns bei der Hinfahrt erst Mal zwei Stunden durchs Deutsche Eck gestaut. Nach einem kurzen Seufzer ließen wir es dann aber ĂŒber uns ergehen und schon war sie wieder da, die gute Laune.
Um den Stau bei der Heimfahrt zu vermeiden, sind wir zurĂŒck ĂŒbrigens quer durch die Alpen gefahren – und haben schlussendlich noch lĂ€nger gebraucht, als drei Tage zuvor auf dem Weg nach Gmunden. Mittlerweile seh ich es mit Humor, schließlich sind wir immer gefahren und haben so Teile von Österreich gesehen, die wir ansonsten wohl nie zu Gesicht bekommen hĂ€tten. Ich geb aber gern zu, dass ich es wĂ€hrend der Fahrt selbst nicht so spaßig gefunden habe und es auch nicht geschafft habe, mich in Geduld zu ĂŒben bzw. mir glaubhaft einzureden, dass es jetzt nichts nĂŒtzt… 

Energie tanken am Traunsee

Schlechtes Wetter gibt’s nicht. Beim Wetter ist mir Letzteres allerdings sehr gut gelungen. Das war nĂ€mlich eigentlich eine „Frechheit“: Freitag war schönstes (Bade-)Wetter – hier wie am Traunsee. Samstag in der FrĂŒh sind wir bei Regen weggefahren und bei wolkenbedecktem Himmel angekommen. Der Sonntag hat sich Ă€hnlich prĂ€sentiert und erst am Montag hat es mittags aufgerissen, woraufhin wir uns fĂŒr zwei Stunden an den See gelegt haben, bevor es wieder geschĂŒttet hat. Bei der Heimfahrt lief die Klimaanlage dann durch, immerhin hatten wir blauen Himmel und knapp 30 Grad.
FrĂŒher hĂ€tte mir so ein Wetter mitten im Juli und noch dazu wĂ€hrend eines Wochenendurlaubs alles verdorben. Obwohl: Nein! Das muss ich anders formulieren! FrĂŒher hĂ€tte ich mir dadurch alles verderben lassen und Winterdepressionen im Sommer bekommen. Dabei ist das Wetter nur Ansichtssache und wenn es so ist, wie es ist, dann nĂŒtzt es auch nichts, sich darĂŒber aufzuregen. Also haben wir das Beste draus gemacht, den Traunsee bei Wind und Wetter kennengelernt und wurden schlussendlich doch noch mit ein paar herrlichen Sonnenstunden verwöhnt.

Erhol Dich mal kurz. Nein, man muss nicht wochenlang verreisen, um sich zu erholen. Energie tanken geht auch in zwei Tagen – vorausgesetzt man stellt keine allzu hohen AnsprĂŒche Ă  la „Ich muss jetzt auf der Stelle abschalten!“ Außerdem sollte man die Erwartungen ans Wetter, den Verkehr oder sonst was zuhause lassen und die Dinge nehmen, wie sie eben kommen. So zumindest seh’ ich das. Und am besten plant man bei der Heimreise schon den nĂ€chsten (Kurz-)Urlaub. Wir hatten dazu ausreichend Zeit, wĂ€hrend wir quer durch Österreichs Alpen getingelt sind – wobei ich mir sicher bin, dass wir das sonst genauso gut geschafft hĂ€tten 😀

Und wenn Du wissen möchtest, wohin meine (Lebens-)Reise geht, folge mir per Mail (einfach rechts in der Sidebar E-Mail-Adresse eintragen und bestĂ€tigen), per Facebook, Instagram, Pinterest oder Bloglovin’. Ich freu mich auf Dich!

Erhol Dich

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2 Kommentare

  • Antworten Anja 31.07.2018 at 12:30

    🙂 Ich hab dieses Jahr auch einige Kurztrips geplant. Ich muss auch sagen, mich entspannt die Vorfreude darauf schon! Dieses Wochenende bin ich ganz spontan mit dem Flixbus nach Budapest gefahren und habe 1,5 Tage dort verbracht. Das hat gereicht um mich wieder mit vielen positiven Energien zu fĂŒllen und Kraft fĂŒr die neue Woche zu sammeln.
    & das Wetter… Wie sagt man so schön? Es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung. Also hat uns das Gewitter am Samstag auch nicht aufgehalten 🙂

    • Antworten iane 31.07.2018 at 13:18

      Das ist so schön, dass Du das hier schreibst. Vor allem das mit der Vorfreude! Das ist im Grunde wie mit Zielen: Wenn man sich ein Ziel setzt, glaubt man ja oft, dass man dann, wenn man Ziel erst erreicht hat, so richtig glĂŒcklich und zufrieden und was weiß ich nicht alles ist… Meist ist es aber so, dass man – wenn man erst mal am Ziel angekommen ist (oder eben am Urlaubsort 😉 ) – sich viel weniger freut, als man sich erwartet hat.
      Wenn man sich aber mal ganz bewusst wird, wie viele kleine Freuden schon auf dem Weg zum Ziel liegen – oder eben bei der Vorfreude auf den (Kurz-)Urlaub -, DANN ist man da, wo man hinmöchte. So jedenfalls seh ich das mittlerweile.
      Genieß Deinen Sommer und ich bin schon gespannt, wenn Du ĂŒber Deinen Kurztrip berichtest. Dein “heißer Bericht” ĂŒber Athen war auch super – danke, tolle Bilder!

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