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Kein Foodblog – gekocht wird trotzdem

21.06.2019
Kein Foodblog

Ich hab letztes Mal über Umwege und Planänderungen geschrieben und darüber, dass sich meine Erbsen vom Gesundheitsblog im weitesten Sinne zum Coachingblog entwickelt haben. Von Anfang an war allerdings klar: Meine Erbsen sind kein Foodblog. Und das obwohl es mit dem Erbseneintopf eine Rubrik gibt, die Rezepte und Infos rund um die Ernährung bietet. Auch wenn ich zugeben muss, dass in eben diesem Topf immer seltener etwas landet. Nicht weil ich nicht mehr koche, sondern eben weil sich mein Blog verändert und entwickelt hat. 

Erbsenprinzessin. Ich liebe es zu kochen – wer auf Facebook nicht nur meinen Erbsen folgt, sondern auch privat mit mir befreundet ist, weiß das. Und ja, mir ist bewusst, dass es möglicherweise nervt, wenn ich poste, was bei uns so auf den Tellern landet 😉 Doch wer mal „über die Prinzessin“ gelesen hat, weiß: Der Blog-Name kommt nicht daher, dass ich so gerne koche, mir Erbsen so gut schmecken oder dass sie unglaublich gesund sind – obwohl das alles stimmt. Meine Erbsen nennen sich so, weil ich ein „Erbsle“ bin (mehr dazu findest Du hier). Also noch mal: Nein, das hier ist kein Foodblog. 

Kein Foodblog im Topf

Davon dass die Ernährung im Hinblick auf die Gesundheit eine ganz entscheidende Rolle spielt, bin ich nach wie vor überzeugt. Und meine Ausbildung zur TCM-Ernährungstrainerin hat mich darin bestärkt. Wir können mit der Ernährung so viel mehr zu unserer Gesundheit beitragen, als das irgendeine andere Maßnahme je könnte – und zwar im positiven als leider auch im negativen Sinne. 

Rein in den Topf. Ich hab mir schon öfters überlegt, den Erbseneintopf aus dem Menü zu nehmen. Getan hab ich es nie. Erstens weil gute Rezepte drin sind. Und zweitens: Warum sollte ich? Man kann auch kein Foodblog sein und übers Essen schreiben – finde ich zumindest. Und wer weiß, vielleicht kommt noch einmal eine Phase, in der ich wieder mehr über die Ernährung schreibe. Schauen wir mal…

Momentan ist das nicht der Fall. Und wenngleich meine Erbsen auch in Zukunft kein Foodblog werden, gibt’s hier und heute gleich zwei Zucchini-Rezepte: Zum einen Zucchini-Rollen mit einer Ricotta-Pak Choi-Füllung auf Tomatensauce aus dem Ofen. Oder einfach Zucchini-Rollatini-Tomatini. Zum anderen Zucchini-Halloumi-Puffer mit Sauerrahm-Dip. Ganz ohne Erklärung, warum die Gerichte gesund sind. Ich meine: Sie SIND gesund. Und vor allem sind es ein unglaublich leckere Sommer-Rezepte. Probier’s aus und lass es Dir schmecken.

 

Zucchini-Rollatini-Tomatini

Zucchini-Rollatini-Tomatine

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 400g gewürfelte Tomaten (Dose)
  • 1 TL getrocknete italienische Kräuter
  • 2 kleine Zucchini
  • 125g Ricotta
  • 1 kleiner Pak Choi
  • Olivenöl, Essig
  • Muskatnuss gerieben, Paprikapulver edelsüß
  • Pfeffer, Salz

Für die Tomatensauce Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln. In einem heißen Topf Olivenöl erhitzen, Zwiebeln darin glasig andünsten, Knoblauch hinzufügen und durchschwenken. Eine Prise Salz und gewürfelte Tomaten zugeben und umrühren. Getrocknete Kräuter hinzufügen und 10 bis 15 Minuten köcheln lassen.

Währenddessen Zucchini waschen, der Länge nach in ca. 3 mm dünne Scheiben schneiden und diese auf beiden Seiten salzen. Etwas Olivenöl in einer breiten, heißen Pfanne erhitzen und die Scheiben nach und nach auf beiden Seiten anbraten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Backofen vorheizen (200 Grad Unter-/Oberhitze). 

Für die Füllung das Grün und etwas von den Stilen des Pak Choi möglichst klein hacken. Mit Ricotta, Pfeffer, reichlich Muskatnuss, Salz, einem Schuss Essig und Paprikapulver würzen.

Nun die Tomatensauce mit Rohrzucker, Pfeffer und Salz abschmecken und in eine Email-Form geben. Je 1 TL Füllung auf eine Zucchinischeibe geben, aufrollen und auf die Tomatensauce legen. Und dann für ca. 20 Minuten in den Ofen und am Schluss grillen – wer mag.

 

Zucchini-Halloumi-Puffer mit Sauerrahm-Dip

Zucchini-Puffer

Zutaten für 2 Personen:

  • 350g Zucchini
  • 125g Halloumi (halbfester Käse aus der Milch von Kühen, Schafen oder Ziegen – oder gemischt)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1/4 Bund Petersilie
  • 5 Minzblätter
  • 1 Ei
  • 1 Bio-Zitrone
  • 50g Mehl
  • Etwas Backpulver
  • Paprikapulver edelsüß, Chiliflocken (wer mag)
  • Pfeffer, Salz
  • Olivenöl
  • 125g Sauerrahm
  • 1/4 Bund Petersilie
  • Essig, Ahornsirup
  • Paprikapulver edelsüß, Pfeffer, Salz

Zucchini waschen und grob raspeln, auf ein sauberes Geschirrtuch geben und richtig gut ausdrücken, sodass möglichst viel Feuchtigkeit herausgeht. Halloumi ebenfalls grob raspeln. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Petersilie und Minze fein hacken.

Das Ei in einer Schüssel verquirlen. Pfeffer, Salz, etwas Saft der Zitrone und Zitronenabrieb sowie Paprikapulver zugeben und verrühren. Mehl, Backpulver und Chiliflocken dazu und gut unterrühren. Zum Schluss Zucchini, Halloumi und Frühlingszwiebeln zugeben und alles gut vermengen.

In einer heißen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und nach und nach die Zucchinipuffer herausbacken. Pro Puffer etwa 1 EL Mischung und ca. 4-5 Minuten pro Seite – oder einfach bis sie goldgelb sind. Herausnehmen und auf einem Küchenpapier oder Backpapier im leicht vorgeheizten Backofen abtropfen lassen – so bleiben sie warm und ziehen auch noch ein bisschen nach 😉

Für den Dip Sauerrahm mit klein gehackter Petersilie, Paprikapulver, einem Schuss Ahornsirup, Pfeffer, Salz und etwas Essig vermengen und zu den Puffern servieren.

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