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Umwege: Ankommen und weitergehen

07.06.2019
Umwege

Anfang der Woche durfte ich 3 Jahre Erbsen feiern! Wobei ich es fast vergessen habe, hätte ich nicht ein Geburtstags-Mail von blogheim.at bekommen. Darin stand, dass man jetzt wohl sagen könne, dass ich es geschafft habe, denn: „Wer drei Jahre durchhält, schafft noch weitere drei Jahre mit Leichtigkeit!“ Schön, wenn’s jetzt leicht gehen darf 😉 Obwohl: Bisher war’s auch keine Schwerstarbeit. Klar gab es mal den einen oder anderen Durchhänger, aber das ist normal. Genauso normal ist es, dass ich Umwege gehen und Planänderungen machen musste – und die darf es weiterhin geben. Denn…

Umwege gehören zum Leben. Natürlich wünscht man sich, so schnell wie möglich ans Ziel zu kommen. Vor allem wenn man zu der eher ungeduldigen Sorte gehört – wie ich. Zugleich frag ich mich: Was hätte ich alles verpasst, wenn ich immer den schnellsten Weg von A nach Z wie Ziel genommen hätte, ohne den einen oder anderen Abstecher zu machen? Woher will ich eigentlich wissen, dass der Weg, den ich genommen habe, nicht sowieso der schnellste war? Und wenn er vielleicht nicht der schnellste oder beste war, so war es auf jeden Fall mein Weg. Ein Weg, den einzig und allein ich so gehen konnte – mit all seinen vermeintlichen Umwegen, die ich nicht nur akzeptieren kann, sondern für die ich mittlerweile sogar irrsinnig dankbar bin. 

Umwege: Einmal Prinzessin immer Prinzessin

Das Thema ist aber auch: Oft bleibt es nicht bei den Umwegen. Oft ändern wir auf diesen neuen Pfaden unsere Pläne, überdenken unsere Vorhaben, werfen alles über dem Haufen, um aus eben diesem frische Ideen zu kreieren. Und dabei ist es in meinen Augen gleichgültig, ob es sich um kleine, fast schon unbedeutende Planänderungen handelt oder ob es weitreichende Neuorientierungen sind. Es ist egal, ob ich beschließe, doch keinen Kuchen zu backen, weil ich schlichtweg keine Lust habe, oder ob ich einen Auftrag nicht annehme, weil ich tief in mir drinnen spüre, dass dieses Projekt nicht (mehr) zu mir passt. 

Gekommen, um nicht zu bleiben. Entscheidend ist, dass es für einen selbst stimmt, dass sich der Umweg stimmig anfühlt. Dass man nicht einfach den Plan B zum neuen Plan A macht, sondern dass man den Plan A derart umgestaltet, dass er wieder passt. Und es sind sowohl die „äußeren Umstände“, die dazu führen, dass wir andere Wege gehen, als auch wir selbst. Die Welt ums uns verändert sich – und wir uns mit ihr.

Meine Erbsen waren anfangs eine Art „Gesundheitsblog“ – daher auch „Gesunde Erbsen“. Durch all die Erlebnisse und Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren machen und sammeln durfte, hat sich mein Verständnis, was Gesundheit ist, stark gewandelt. Gesundheit ist für mich mehr denn je etwas Ganzheitliches, etwas, das Körper und insbesondere Geist und Seele betrifft. Gesundheit hat mit einem bewussten Lebensstil zu tun, beginnt mit dem richtigen Mindset und hört nie auf. Und so sind meine Erbsen heute Coaching und Inspiration. Für diejenigen, die sich aus meiner Geschichte und meinem täglichen Tun das herauspicken können, was für sie wichtig ist. Doch auch für mich selbst! Denn mit jedem Beitrag lerne ich über mich und mein Leben, entwickle mich weiter, verändere mich. Einzig eine Prinzessin werde ich wohl immer bleiben 😀 .

ZEIG DICH mal kurz. Ich habe gelernt, Umwege und Planänderungen so zu nehmen, wie sie kommen. In Christine Moll hab ich nicht nur in der Hinsicht eine wundervolle Kollegin und Freundin gefunden, die das auch so sieht. Und so war es für uns nicht weiter schlimm, dass wir den Startschuss unseres Seminars „ZEIG DICH“ auf Wunsch einiger Teilnehmer auf September verschoben haben. Sämtliche Infos zum Seminar für Deine Sichtbarkeit im Herbst findest Du hier. In diesem Sinne: Auf wundervolle Umwege und sichtbare Planänderungen. Und auf dass wir ankommen, um weiterzugehen!

Prinzessin auf Umwegen

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